Der neue Stall

Alle Mühe hat sich gelohnt.

Ein Jahr ist der neue Stall nun alt. Vielleicht sollte ich besser sagen: die neue Stalleinrichtung. Sie hat nun einen Winter und eine Sommer überstanden.

Nach fast 40 Jahren war es letztes Jahr Zeit, den Stall komplett neu einzurichten. Lange haben wir hin und her überlegt, Preise verglichen – und Qualitäten. Die Wahl ist dann auf die Firma Sulzberger gefallen. Die Verarbeitungsqualität, hier besonders die Schweißnähte haben uns am besten gefallen (als Maschinenbauingenieuse guckt frau halt doch auf sowas).

Alles musste raus: Wände, Verankerungen, Leuchten, Wasserrohre und Tränken – es blieb nur der Gummiboden und die Stützen

Zuerst hieß es entkernen, das alte Zeugs musste raus. Danach saubermachen. Ihr wollt nicht wissen, wie der Hof in der Zwischenzeit aussah. Auf dem Foto kann man sehr schön den Stallboden aus Gummi sehen, den wir bereits einige Jahre zuvor verlegt hatten. Einen Erfahrungsbericht schreibe ich auch noch mal darüber.

Dann endlich haben wir mit Freunden die neue Einrichtung installiert. Ich ließ die armen Männer nicht eine Sekunde aus den Augen – zu ihrer großen Freude! *grins* Aber alles sollte perfekt werden.

Es wurde alles perfekt! Es wurde der schönste Stall, den ich je in echt gesehen habe. Er ist nach den Richtlinien der FN gebaut, also pferdegerecht.

Besonderheiten:

– Was ich selber nicht mitgeordert hätte, aber auf die Anregung meines Mannes doch tat, war der Sichtschutz, welcher die Pferde ohne Sichtkontakt zu den anderen fressen ließ.

– Drehbare Futtertröge. Hiervon riet der Stallbauer ab. Er meinte, das Füttern dauert zu lang, die Pferde scharren ungeduldig. Mag sein, aber ich habe keinen Reitstall mit 20 oder mehr Pferden. Die Wartezeit beschränkt sich also. Die Vorteile waren für mich überwiegend: so konnte auch ein pferdeungewohnter leicht die Tiere füttern. Wenn man einen Eimer voller Futter in den Trog kippt, muss man nicht in die Box. (Über die

DAS musste sein!

Fütterung alter Pferde kommt später auch noch ein Blogbeitrag.) Ich kann in Ruhe die verschiedenen Futtersorten im Trog mischen, bevor ich diesen in die Box klappe. Also wurden drehbare Tröge eingebaut.

– Messingkugeln. Zwar hohl, aber ganz aus Messing, nicht nur ein leichter Überzug. Musste sein, war klar.

All diese Features haben sich im letzten Jahr sehr bewährt.

 

Es ist eine Freude im Stall zu arbeiten und dabei spanische Konzerte zu hören.

 

Guten Morgen Süßies! (Na, Eva, was sagst Du zum neuen Stall?)

 

Share this:
Share this page via Email Share this page via Stumble Upon Share this page via Digg this Share this page via Facebook Share this page via Twitter