Die Heuliesel

Heunetze füllen ist ein GRAUS! Wer das gerne macht ohne sich zu beschmutzen, schreit nun mal laut: HIER!

HIIIIEEEERRR!

Die Lösung ist die Heuliesel. Ich muss gar nicht viel beschreiben, die Fotos erklären alles. Grundlage der Überlegung war: irgendwas muss mir das Heunetz aufhalten. Ich dachte an einen Rahmen oder ähnliches. Doch es ging viel einfacher: eine Tonne aus dem Baumarkt. Mein Mann kam auf die Idee.

Voller Stolz präsentiere ich hiermit: DIE HEULIESEL!

Die Heuliesel: eine Tonne mit 6 Schrauben bestückt. Haken sind unpraktisch, weil das Entnehmen des Heunetzes schwieriger wird.

Das Heunetz einhängen – wie bei einer Strickliesel, daher auch der Name.

Das Befüllen ist nun sehr einfach.

Schnell ist das Heunetz gefüllt.

Nun das Heunetz aushängen, sehr einfach bei den Schrauben und daher keine Haken.

FERTIG!

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Trick gegen Einstreufressen

Nass – Kalt – Herbst

Nasser Herbst, Wintereinbruch, die Pferde müssen in den Stall. Wenn es irgendwie geht, sind sie auf den Weiden. Aber bei Temperaturen zwischen 0° und 12° bei Dauerregen hole ich sie in den Stall. Das bedeutet für mich dann auch wesentlich mehr Stallarbeit. Darum habe ich mir Hippo Gold ausgesucht, welches ich diesen Winter testen will. Es ist wie die Strohpellets, nur los, der letzte Fertigungsschritt fehlt. Daher ist es günstiger in der Anschaffung als Pellets oder Taler. Weitere Überlegungen siehe den vorherigen Artikel. Doch Pferde fressen Stroh, also auch das Hippo Gold.

Was tun?

Im Internet findet man den Tipp, dass man die Einstreu mit Essigwasser besprengen soll. Irgendwie hat das bei mir hier nicht geholfen. Daher andere Überlegungen:

1. Einstreu NICHT fressen. Was frisst/isst man nicht gerne? Und es muss etwas sein, das, wenn es doch mal gefressen wird, nicht gesundheitsschädlich ist. Sand und dergleichen kommt also nicht in Frage. Haare wären so was. Ich schnippelte ausgebürstete Mähnenhaare in 2 cm langen Stückchen in die Einstreu. Nicht viel, sehr dünn. Das half.

2. Fressen: also die Pferde mit Fressen beschäftigen. Sie sollen sich möglichst lange damit aufhalten. Likit: das ist ein Spielzeug für Pferde, das man von der Decke hängt, und Zeugs zum Ablecken enthält. Die Begeisterung der Pferde hält sich in Grenzen. Erst als es mit Lecksalz bestückt wurde, war es interessant genug. Übers Likit gibt es noch mal einen eigenen Blogbeitrag.

Feenkinds Lieblingsbeschäftigung: Fressen. Darum auch der Gesichtsausdruck, geht halt nicht schneller.

3. Fressen: Heu! Was kann man mit Heu machen, damit es möglichst lange dauert, bis es gefressen ist? Rein in ein Heunetz, aber in ein engmaschiges. Das hat sehr gut funktioniert. Die Pferde brauchen mindestens doppelt so lang, bis sie die Hälmchen aller herausgezogen und gefressen haben. Weitere Vorteile: Es vermischt sich nicht mit der Einstreu, es verschmutzt nicht.

 

 

 

 

 

der Heuhaken

Aufgehängt wird es an speziellen Haken, an denen die Pferde weder hängen bleiben, noch sich verletzen können. Durch die Haken muss man auch keine Knoten zum Aufhängen machen, welche dann aufgefummelt werden müssen. Und noch ein Vorteil: ich befülle die Heunetze im Voraus, so dass sie nur noch in die Boxen gehängtwerden müssen. Das kann auch jeder nette Helfer im Stall.

 

NACHTEIL: die Heunetze befüllen ist ein GRAUS! Jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß, was ich meine. Es dauert lang, man ist verstaubt und mit sehr anhänglichen Heuhalmen besät – bei meinen langen Haaren KATASTROPHAL! Also muss da eine Lösung her.

Weiter geht’s im nächsten Artikel.

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